Jannemobil - das jüngste Mitglied der Ini liegt hinten drin!

Jannemobil - das jüngste Mitglied der Ini liegt hinten drin!
Jannemobil - das jüngste Mitglied der Ini liegt hinten drin!

Mittwoch, 9. Mai 2012

Rüpel-Radler?

Ernsthafte Quellen belegen, dass die Legende von massenhaft "Rüpel-Radlern" eine politisch motivierte Kampagne ist. Wem könnte wohl der bundesweite (Wieder-) Aufstieg des Fahrrades als intelligentestem Verkehrsmittel missfallen?
So präsentiert der VCD (Verkehrsclub Deutschland), der alle Verkehrsteilnehmer vertritt, in seinem "Städtecheck 2011 Fahrradsicherheit" - speziell auf den Seiten 11 und 12 - klare, wissenschaftlich belegte Aussagen dazu. Menschen verhalten sich auf dem Rad im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln besonders regelkonform, und wenn nicht, dann haben sie dafür meist triftige Gründe, etwa ihre eigene Sicherheit. Die Bedrohung, die von Verkehrsteilnehmern auf dem Fahrrad ausgeht, ist aus strukturellen Gründen (relativ geringes Gewicht und Geschwindigkeit, selten brennbare Flüssigkeiten an Bord) sowieso vergleichsweise gering.

Wir setzen uns für ein noch besseres Miteinander ein und für optimale Verhältnisse, die ein berechenbares, regelkonformes und günstiges Verhalten im Straßenverkehr für alle zur besten Lösung machen...


Diese Zusammenfassung ist auch zu vielen anderen Themen rund um den (Rad-) Verkehr eine sehr gute Quelle.


Sonntag, 29. April 2012

175 Radler auf Rundtour durch Eutin

Wir haben gerufen - und unglaublich viele sind gekommen!

Vorm Eutiner Schloss - und es kommen immer noch mehr...

Dem Aufruf, bei einer Rundtour durch unsere schöne Stadt den Austausch und die Freude am Radfahren zu fördern, sind am Sonntag, den 29.04.12, tatsächlich 175 Eutiner/innen auf ihren Rädern gefolgt.
 
Auf 4 Teilstücken haben wir jeweils ein eigenes, besonderes Motto verfolgt:
"Wir fahren in die Stadt", "wir fahren in die Peterstraße zum Einkaufen", "wir fahren zur Schule", und schließlich "wir fahren zum Schloss". Dabei konnten wir auch nochmals zeigen, wie wichtig eine Verbesserung der Bedingungen fürs Radfahren in Eutin ist.

Neben der wieder enormen Beteiligung aus der "normalen" Bevölkerung haben wir uns auch über die Teilnahme von Mitarbeiterinnen des Stadtbauamtes und mehrerer Fraktionsmitglieder aus Stadtvertretung und Kieler Landtag gefreut.

Spektakulär war der Stopp in der Peterstraße, als es einige Minuten dauerte, bis alle Teilnehmer den Durchgang beim örtlichen Kaufhaus passiert hatten, um dann die Peterstraße komplett vollzustellen...

Dieser Durchgang ist einstmals als Teil einer "Nord-Süd-Fahrradachse" durch die Stadt vorgesehen gewesen und ist leider nur zu Fuß benutzbar - somit stellt er, zusammen mit weiteren häufigen Unterbrechungen des Fahrflusses und diversen Gefahrenpunkten, das Gegenteil heutiger Konzepte von echten fahrradfreundlichen Wegen dar.

Zum Abschluss der Veranstaltung haben wir uns im Schloss mit den Teilnehmern einer zweiten Tour getroffen, die mit ihren Rollstühlen und Rollatoren durch die Peterstraße gekommen waren und ihre eigenen Erfahrungen über kaum benutzbare Wege und zahlreiche Barrieren auf dem Weg zum Schloss mitbrachten.

Informationsaustausch, aber auch einfach Freude über die äußerst gelungene Tour machten unseren Tag rund und haben Eutin sicher wieder einen Schritt weitergebracht auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen, radfahrfreundlichen Stadt!

Wenn Sie Interesse an einem Porträt der Initiative, der Dokumentation unserer Sammlung von 4.106 Unterschriften sowie von guten Beispielen aus anderen Städten oder anderen weiterführenden Informationen haben, melden Sie sich gern unter eutinfahrradfreundlich@gmx.de!

so ging und geht es in Kiel und Oldenburg...

Ein interessanter link, wie sich die Radverkehrssituation in Kiel zu der heutigen entwickelt hat, und die der Stadt schon zahlreiche Auszeichnungen eingebracht hat; der Fahrradbeauftragte von Lübeck erkennt der Stadt Kiel einen "Platz in der oberen Bundesliga" zu, und die Radverkehrspolitik hat in 15 Jahren zu einer VERDOPPELUNG des Radverkehrsanteils im Modalsplit geführt! Für 2012 steht die Zielmarke bei sensationellen 25 %...:


Die interessantesten Teile finden sich auf den Seiten 2 bis 4!

In Oldenburg (Niedersachsen) lag der Radverkehrsanteil schon 2009 bei kaum fassbaren 42,7 %.  Hier hilft sicher die relative Nähe zu den fahrradfreundlichen Niederlanden, speziell der Stadt Groningen.

Initiative Radverkehr Oldenburg (IRO)

sehr lesenswert!

Samstag, 24. März 2012

Detaillierte Auswertung der Unterschriftensammlung

Die genaue Auswertung der Unterschriftenlisten nach Wohnort der Unterstützer hat folgende entscheidende Ergebnisse erbracht:
über 2/3 der 4.106 Unterstützer kommen direkt aus dem Eutiner Stadtgebiet (Wahlkreise zur Stadtvertretung)! Vom restlichen 1/3 der Unterstützer kommt der überwältigende Anteil aus Orten, die in nächster Umgebung gelegen sind (5 km-Umkreis). Es sind also Menschen, die sowieso nach Eutin kommen (unsere Unterschriftensammlung hat im inneren Bereich der Stadt stattgefunden), die sich für den Radverkehr interessieren und potentielle Fahrradpendler sind!


Daher zeigt unsere Unterschriftensammlung nicht nur die hohe Bedeutung, die die Bürger dem Fahrradverkehr jetzt schon zumessen, sondern auch das Potential, das in dieser Mobilitätsvariante für die Zukunft steckt.


Wir werden in Kürze anschauliche Grafiken zur Unterschriftensammlung hier und in der Presse veröffentlichen.

Samstag, 17. März 2012


4.000er-Marke geknackt!
mit den noch aus verschiedenen Orten eingelaufenen Unterschriftenlisten haben wir die symbolträchtige 4.000er-Marke
geknackt und die endgültige Gesamtzahl von

4.106 Unterschriften 

erreicht! Schon wieder ein Grund zum Feiern!

von allen Seiten kommen positive Rückmeldungen auf die Initiative, die "I bike / love eutin"-Sticker verbreiten sich rasant und die Nachfrage    nach weiteren Mitteln, die Initiative zu propagieren, ist deutlich. 
Wir bleiben dran!

Sonntag, 11. März 2012

Bürgerwerkstatt zum ISEK (Integriertes Stadtentwicklungskonzept)


Die Bürgerwerkstatt zum ISEK hat am 10.3. stattgefunden!!

Wir waren dabei mit einem Infostand und einer Fahrradausstellung der Initiative, und natürlich haben wir uns auch an den workshops der Bürgerwerkstatt beteiligt.
Bei der feierlichen und lustigen Übergabe der Unterschriftensammlung konnten wir dem Bürgermeister und Herrn Rubelt, dem Leiter des Stadtbauamtes, nachdem sie beide selbst noch unterzeichnet hatten, stolz einen dicken Aktenordner voller Unterschriftenlisten mit unfassbaren 3.887 Unterschriften überreichen!!!
Fotos folgen demnächst.

Hier noch einmal der Wortlaut der Kernforderungen, die von dieser enormen Anzahl von Bürgern unterstützt wurden:

„Ich unterstütze mit meiner Unterschrift die Forderung nach einer zügigen Verbesserung der Situation für Radfahrer in Eutin. Im ersten Schritt sollen Radwege / Radfahrstreifen zu den Schulen ausgewiesen bzw. substantielle Verbesserungen der Sicherheit in diesem Bereich umgesetzt werden. In weiteren Schritten soll die Stadt Eutin dann zu einer „Fahrradfreundlichen Stadt“ werden.

Ich fordere daher alle verantwortlichen Stellen auf, unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger schnell und unbürokratisch die nötigen Schritte zu
unternehmen!“

Die Reaktion der Teilnehmer auf unsere Initiative war äußerst positiv und wurde als außergewöhnliches Beispiel für Bürgerengagement gewürdigt; schließlich hat der Bürgermeister uns aufgefordert, in diesem Sinne weiter zu machen.
Wir freuen uns vor allem auf Erfolge bei der Umsetzung unserer Vision einer modernen, fahrradfreundlichen Stadt und werden alles dazu beitragen, was uns nur einfällt.



Samstag, 18. Februar 2012

Reaktionen in der Presse


Die Initiative zeigt Wirkung: 
Passend zur Sitzung des Verkehrsausschusses am Donnerstag, den 16.2., haben die "Lübecker Nachrichten" einen halbseitigen Artikel über die Initiative Fahrradfreundliches Eutin unter dem Titel "Tausende Eutiner wollen eine Verbesserung für Radfahrer" abgedruckt. Am 14.2. hatten drei Mitglieder der Initiative der Journalistin Ulrike Benthien ein ausführliches Interview über die Entwicklung und die Ziele der Initiative gegeben. Der große Artikel war für die Stadtvertreter sicher eine gute Einstimmung auf den Abend.


Am 18.2. hat dann der "Ostholsteiner Anzeiger" in einem ganzseitigen Artikel über die Sitzung berichtet und unter anderem viele Fotos besonders kritischer Punkte in der Stadt veröffentlicht. 
Am 23.2. hat die LN unter dem Titel "Eutin entdeckt sein Herz für Fahrradfahrer" nachgelegt und unter anderem über die Sitzung im Stadtbauamt berichtet. Am selben Tag hat der OHA über ein Projekt zur Erneuerung einer Bahnbrücke im Innenstadtbereich berichtet und Bauamtsleiter Rubelt mit der Hoffnung zitiert, "dabei etwas für den Radverkehr zu tun". Am 25.2. hat der OHA einen Leserbrief mit Bezug auf den Artikel vom 18.2. abgedruckt. Hier wird wieder der neu gebaute Kreisel in der Riemannstrasse als gefährlichste Stelle der Stadt für Radfahrer kritisiert.
Am 9.3., pünktlich einen Tag vor der Bürgerwerkstatt, hat der Ostholsteiner Anzeiger einen ganzseitigen Artikel über die Initiative und den Fortgang der Unterschriftenaktion abgedruckt. Eine sehr gute Einstimmung für die Übergabe der Unterschriftenlisten, den Infostand und die Fahrradausstellung der Initiative sowie die Arbeit in der Bürgerwerkstatt!


In der Woche nach der Bürgerwerkstatt haben LN und OHA von der Übergabe der Listen in den Artikeln über die Bürgerwerkstatt berichtet, die LN haben tags darauf nochmals darauf hingewiesen, dass unsere Initiative quasi von den Rückmeldungen überrollt wird und die Nachfrage nach unseren Logo-Stickern enorm ist.
Der reporter hat uns am Mittwoch, den 14.3. seine Titelseite ("Fast 4.000 Fahrradfans in Eutin") und einen großen Artikel auf Seite 3 gewidmet. Unter anderem wurden unsere "Knackpunktlisten" für die Innenstadt und außerhalb abgedruckt. Da der reporter in alle Haushalte gebracht wird, wurden so alle Bürger in Eutin auf diese verbesserungswürdigen Stellen aufmerksam gemacht. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit zu studieren, ob ihre eigenen Knackpunkte noch ergänzt werden müssen.



Sonntag, 12. Februar 2012

Informationen über die Situation in Eutin

Die Stadt Eutin hat diverse Informationen zur Situation für Radfahrer in Eutin auf ihre Homepage gestellt:
www.eutin.de
unter "ISEK / Verkehrskonzept" finden sich Auszüge aus dem auch von uns zitierten Gutachten von 2010 sowie dazu erstellte Vorschläge, Zeichnungen und diverse Statistiken. Ein interessierter Blick lohnt sich.

Dienstag, 7. Februar 2012

gute!! Ideen aus Dänemark

tolle Videos auf der offiziellen website des Staates Dänemark


von da aus auf die Homepage und weitere Videos finden!

Und hier eine intelligente und konsequente Aussage: Die dänische Wirtschafts- und Innenministerin sagt



Sonntag, 29. Januar 2012

Fahrradmonitor 2011 und Mobilität junger Menschen

unter folgender Seite kann man den "Fahrradmonitor 2011" als pdf-Datei aufrufen - eine repräsentative Umfrage vom Sinus-Institut unter Mitarbeit des ADFC:
http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3481


und hier gibt es eine Studie des "Instituts für Mobilitätsstudien" (einer Forschungseinrichtung von BMW) zum Thema "Mobilität junger Menschen im Wandel: multimodaler und weiblicher"
http://www.ifmo.de/basif/pdf/publikationen/2011/ifmo2011_Mobilitaet_junger_Menschen.pdf


Interessant ist, dass auch die Autobauer feststellen, wie zunehmend mehr junge Menschen den Kopf ein- und den Motor ausschalten. Für diese Firmen sicher besorgniserregend, auch wenn sie ihre Absatzmärkte der Zukunft vorwiegend in den aufstrebenden Ländern sehen. Dennoch: Unter dem Blickwinkel sind neue Werbespots für Autos plötzlich verständlicher...


spannende Lektüre!