Jannemobil - das jüngste Mitglied der Ini liegt hinten drin!

Jannemobil - das jüngste Mitglied der Ini liegt hinten drin!
Jannemobil - das jüngste Mitglied der Ini liegt hinten drin!

Mittwoch, 17. Februar 2016

das muss man hier ja wohl noch sagen dürfen ;)

Bei der aktuellen Diskussion um fehlenden Platz zum Parken in der Stadt wird eines gern vergessen:
Auf einen Autoparkplatz passen gut 10 Fahrräder!
Wer also das Radfahren als Nr. 1 der Alltagsmobilität nutzt bzw. für alle attraktiv macht, der schafft WIRKLICH Platz in der Stadt - und zwar für viel mehr als für das Abstellen von totem Blech. Die Stadt und damit die Straße ist ein Platz für natürliche Bewegung, Begegnung und Kommunikation!



Ein Statement zum Kopfsteinpflaster in Eutin

Nach mehrwöchigen, anstrengenden Beratungen in und unter den Arbeitsgruppen

- Zustand und Qualität
- Barrierefreiheit
- Funktionalität für alle Verkehrsteilnehmer
- Einpassung ins Lärmschutzkonzept
- Attraktivität für den Tourismus

haben wir uns mithilfe professioneller Vermittlung schlussendlich auf folgendes gemeinsame Ergebnis geinigt:

Nein...
... das Foto ist ein Zufallsfund, allerdings ausgerechnet vorm Bauamt in der Lübecker Straße entstanden. Wir machen natürlich auch keine langen Beratungen zu so einem abgelutschten Thema ;)
Aber wenn du Lust hast, schick dein eigenes kreatives Statement in Form eines Fotos zum Thema Kopfsteinpflaster an eutinfahrradfreundlich@gmx.de!

Auch vorm EDEKA am Neuen Markt soll sich etwas tun!

In der Fahrradini war es schon Thema, im Mobilitätsbeirat auch. Jetzt hat sich eine Vielradlerin mit einer sehr netten Mail an den Inhaber des EDEKA-Marktes gewandt und gleich ein paar Fotos mitgeschickt, um folgendes zu illustrieren:
Obwohl der Markt offenbar eine wichtige Nahversorgungsfunktion hat und sogar bei "Schietwetter" bei Radfahrern sehr beliebt ist, geht Fahrradparken vor dem Markt derzeit gar nicht gut. Die Bilder zeigen deutlich, dass ein Mangel an guten Abstellmöglichkeiten nicht nur ungünstig und ärgerlich für die Kunden ist, sondern auch schnell zu Schäden an Hausfassaden, Bäumen, Laternen u.a. führen kann.
Herr Ley hat sich auf die Mail hin sofort zurück gemeldet und berichtet, dass er gemeinsam mit der Verwaltung nach einer guten Lösung sucht, die im Frühjahr umgesetzt werden soll.
Das finden wir spannend, schauen weiter hin und werden berichten, was da so entsteht...!

Vor allem aber zeigt der Schriftwechsel auf, dass es sich lohnt, Ladenbetreiber direkt über die Bedürfnisse ihrer vielen radelnden Kunden aufzuklären! Wer sich regt, wird belohnt und hilft anderen gleich mit...;) 


Offene Einbahnstraße Nr. 3

Damit ist die nächste Hürde gefallen... und
das Konzept der geöffneten Einbahnstraße ist wirklich in Eutin angekommen.

Unsere offenen Einbahnstraßen Nr. 1 bis 2 liegen auf wichtigen Verbindungen des Schulradverkehrs:
Die erste war der Holstenweg (Holstenstraße Richtung Voß-Schule), die zweite die Straße Am Hang (in Fissaubrück, ebenfalls auf dem Schulweg Richtung Voß).

Nr. 3 ist der Hopfengang zwischen Riemannstraße und Heinrich-Lüth-Weg, der uns also jetzt hinter der Schwimmhalle Richtung Riemannstraße eine Alternative zum extrem holprigen Bleekergang bietet. 
Bei der Ausfahrt in die Riemannstraße ist Umsicht angezeigt gegenüber einfahrenden Autos (ungewohnte Neuerung für die Fahrer!) - und natürlich gegenüber Fußgängern.

Übrigens ist der Hopfengang in dem Zuge gleich in eine "unechte Einbahnstraße" umgewandelt worden, er darf also von allen Fahrzeugen in beide Richtungen benutzt werden. Das wird spannend, denn die ausfahrenden Anwohner begegnen im schmalen Bereich künftig einfahrenden Besuchern ... Sollte aber gehen, da der Hopfengang eine verkehrsberuhigte Zone mit 6 km/h ist.
Vom Heinrich-Lüth-Weg aus hineinfahren dürfen aber wirklich nur Radfahrer (siehe Beweisfoto;)! 


Samstag, 6. Februar 2016

Großartige News zum Schul- und Altstadtring!

EINE SEHR BEMERKENSWERTE VERÄNDERUNG STEHT AN!!!
Es ist sogar verhältnismäßig bald so weit:
Ab dem 15.10. diesen Jahres, also kurz nach Ende der LGS, können wir den Straßenzug Lübecker Straße / Stolbergstraße / Schloßstraße / Am Rosengarten sowie die komplette Albert-Mahlstedt-Straße ganz offiziell und legal mit dem Rad in beide Richtungen befahren - damit sind der Schul- und der Altstadtring aus dem "Konzept für den Radverkehr in Eutin (KonRAD 1.1)" offen!
Wie kommt das plötzlich?

Nun, der jüngst beschlossene Verkehrsversuch für diesen Bereich sieht eine komplette Durchlässigkeit für den Radverkehr während der Laufzeit des Versuches vor, also erstmal für voraussichtlich 6 Monate. Wie es danach weitergeht, werden wir sehen.

Zumindest so lange haben wir diese wichtigen Radverbindungen, um die Innenstadt dann auf wesentlich kürzeren Verbindungen von Norden und von Süden her zu durchqueren oder auch innerstädtische Ziele zu erreichen. Vielleicht zeigt sich sogar, dass auch  die Geschäfte in den geöffneten Straßen stärker von Radfahrern beachtet werden. Allerdings beinhaltet der Verkehrsversuch keinerlei bauliche Veränderung der Fahrbahnoberfläche, ergo keine Verbesserungen am Pflaster.
Der KFZ-Verkehr wird während des Versuchs zumindest in Schloßstraße und Rosengarten wesentlich geringer sein als bisher, aber es wird noch nicht die geplanten schöneren Oberflächen und die angemessenere Aufteilung des Straßenraumes im Rosengarten geben, die erst im weiteren Verlauf der Stadtsanierung geplant sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Geschäftsleute vor allem im Rosengarten und in der Königstraße in der Versuchsphase auch positive Erfahrungen machen.
Wir sollten daher die neue Verbindung nutzen und auch jede Gelegenheit, den Geschäftsleuten mitzuteilen, dass diese Änderung ein wichtiger und guter erster Schritt für uns alle ist. Gleichzeitig werden wir aber natürlich weiter vehement darauf bestehen, dass auf allen Strecken für Radfahrer, Rollifahrer und Fußgänger nutzbare Lösungen gebaut werden.

Für die Zwischenzeit hier ein praktischer Tipp, um die Fahrt durch diese Straßenzüge ohne Kopfschmerzen, Zahnverlust und größere Schäden am Markteinkauf zu überstehen:
Je breiter die Reifen und je niedriger der Luftdruck am Rad, desto mehr Unebenheiten werden von vornherein weggebügelt. Das ist ein erstaunlich gut funktionierender Dämpfungsmechanismus, mindestens so gut wie eine Federung und ggf. eine gute Ergänzung dazu. Der Fahrradhändler des Vertrauens kann einem sagen, welche Breite der Fahrradrahmen zulässt und kann sogar Bereifung empfehlen, die auch mit wenig Luftdruck gut funktioniert.

Sonntag, 24. Januar 2016

Neu: Emailbenachrichtigung

Ein neuer Service in unserem Blog:
Links nebenan, unter dem "Termine"-Link, findet sich die neue Einrichtung
"FOLLOW BY EMAIL"!

Wenn du hier klickst, wirst du durch einen ganz einfachen Anmeldevorgang geleitet und erhältst künftig abends eine Benachrichtigung, wenn wir einen oder mehrere neue Posts veröffentlicht haben.
Das heißt dann auch gleich: Nix neues - keine Mail!


 

Dienstag, 5. Januar 2016

Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten

"Von Bürgern für Bürger: Podiumsdiskussion zum Thema "Eutin 2016+ : Aufbruch in eine zukunftsfähige Mobilität"



Das war ein voller Erfolg!
Der Zuspruch zu unserer Veranstaltung hat uns ziemlich umgehauen, und die Beteiligung der über 100 Teilnehmer war einfach klasse und engagiert.
Regina Poersch und Carsten Behnk, die beiden Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl, saßen zusammen auf dem Podium mit Michael Meckert für die AG Schulwege des Voss-Gymnasiums und Jens Rose-Zeuner für die Initiative.
 
Alex Bauer und Kai Schluck konnten mit ihren knackigen Vorträgen und vielen sehr sehenswerten Bildern und Videos in die jeweiligen Schwerpunkte eindrucksvoll einführen, und Michael Meckert hat den Punkt "Schulwegsicherung" leidenschaftlich und nachvollziehbar für alle illustriert. Vor allem aber hat unser wunderbarer Moderator Dr. Christian Herzmann uns alle souverän durch die Veranstaltung geführt.

Die beiden Kandidaten hatten wir ausgiebig vorinformiert, ja sogar auf Rollstuhl- und Fahrradtouren mit Erfahrungen am eigenen Leibe präpariert, so dass wir alle die Chance hatten, mehr als Allgemeinplätze zu konkreten Fragestellungen einzufordern. So hat jeder der beiden "ihre" 10 Minuten zur Präsentation ihrer Vision zur zukunftsfähigen Mobilität in Eutin auf seine/ihre Weise genutzt, und die Besucher haben ihrerseits ausgiebig die Chance ergriffen, die beiden Kandidaten mit detaillierten Fragen zu prüfen.
Auf die Art haben die beiden Kandidaten eine Menge Eindrücke und "Hausaufgaben" mitbekommen...

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Die Fahrradwerkstatt meldet sich!

In der Fahrradwerkstatt werden dringend weitere helfende Hände gesucht!
Ein paar Kenntnisse wären natürlich schön. Aber: Fahrräder zu reparieren ist nicht schwer und kann bei entsprechendem Interesse schnell erlernt werden.
Also melde Dich am besten per E-Mail bei Susi.klehn@web.de oder unter 04521-776717, um die zeitlichen und inhaltlichen Möglichkeiten abzusprechen.
Du kannst Dir das Geschehen auch gerne zu den Öffnungszeiten anschauen (ab dem 7.1.2016 wieder Do 13:00-17:00, Fr 9:00-12:00). Allerdings ist dort erfahrungsgemäß immer viel Trubel und es besteht wenig Gelegenheit, sich in Ruhe auszutauschen.
 

Weiterhin werden Sachspenden immer gerne genommen. Besonderer Bedarf zur Zeit:

- Fahrbereite Fahrräder (26", 28"), auch Jugendräder (20" bis 24"),
- Körbe, Schlösser, Gepäckträger, Spanngummis, Steckbleche, Dynamos, Front- und Rücklichter sowie Fahrradteile aller Art, insbesondere Bremsen und Bremshebel incl. Zugbrücken etc..

Diese Spenden werden am besten direkt zu den Öffnungszeiten abgegeben oder eine Übergabezeit (Kontakt s.o) vereinbart.

Auch Geldspenden sind natürlich willkommen – vor Ort gibt es eine Spardose. Wer eine Spendenbescheinigung benötigt, möge sich bzgl. seiner Spende bitte an den Eutiner Friedenskreis wenden (Link zum Friedenskreis Eutin).

Das Team der Fahrrad-Werkstatt freut sich auf Deine Unterstützung!

Sonntag, 20. Dezember 2015

Position der Ini zum Thema Radwegebenutzungspflicht

Beim letzten Treffen in diesem Jahr haben wir uns anlässlich der aktuell durchgeführten Änderungen in mehreren Straßenzügen Eutins nochmals Gedanken gemacht, wie unsere Vorstellungen von guter Radverkehrsführung aussehen. Wir haben dabei 
1. überlegt, was wir übereinstimmend als eine sichere und komfortable Radverkehrsführung erachten und 
2. die Bedingungen einbezogen, die die Straßen unserer Stadt uns ggf. unabänderlich durch ihre Breite und Bebauung bieten.

Hier das Ergebnis unserer Überlegungen:

Wir sprechen uns für eine Radverkehrsführung aus, die Komfort, Sicherheit und Sichtbarkeit für die Radfahrer und ein angenehmes Miteinander mit den anderen Verkehrsteilnehmern schafft.

Das bedeutet:

- Der Straßenraum ist mit allen erdenklichen Mitteln so auszugestalten, dass Übersichtlichkeit für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen wird

- An Strecken, wo Radwege sinnvoll und möglich sind, müssen Unfälle an Einmündungen und Grundstückszufahrten maximal erschwert werden

- Die Nutzung der Fahrbahn sollte grundsätzlich zulässig sein, Radwege also ohne Benutzungspflicht bleiben

- Wenn auf solchen Strecken ein Tempo über 30 km/h erlaubt ist und bleibt, müssen diese Strecken mit Einrichtungen wie Radfahr- oder Schutzstreifen ausgestattet werden.

Donnerstag, 19. November 2015

noch mehr aktuelle Änderungen - revisited...

STELLUNGNAHME VON UNSERER SEITE ZU DEN AKTUELLEN ÄNDERUNGEN IN EUTIN:
Wir möchten hier betonen, dass die aktuellen Aufhebungen der Radwegebenutzungspflicht in der Riemannstraße und der Sielbecker Landstraße nicht durch uns in Gang gesetzt  wurden. Wir versuchen, wann immer wir rechtzeitig "Wind" davon bekommen, uns - neben unserer Gremienarbeit zur Entwicklung von zukunftsfähiger Mobilität und allem, was wir sonst noch so treiben - an der Umsetzung bestehender gesetzlicher Vorgaben zu beteiligen, indem wir ungünstige Folgen für alle Beteiligten verhindern, sie aufklären und Ihnen Perspektiven eröffnen wollen. Denn:
 
Wir sehen die aktuellen Änderungen durchaus mit gemischten Gefühlen. 
Schade ist eben, wenn wie in den aktuellen Fällen aufgrund der vorhandenen mangelhaften Infrastruktur das RECHT, künftig die Fahrbahn zu benutzen, mit dem VERBOT, die bisherigen Wege zu nutzen gekoppelt wird.
Zur Erklärung etwas mehr zur Straßenverkehrsordnung:
Falls nach der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht weiter ein baulich vom Gehweg getrennter Radweg besteht, darf dieser nach Wunsch weiter mit dem Rad benutzt werden - ohne jede Beschilderung. Bleibt aber nur ein Gehweg übrig, der nicht durch das blaue Schild mit dem Zusatzschild "Radfahrer frei" gekennzeichnet ist, darf dieser ab dem 11. Geburtstag nicht mit dem Rad befahren werden. Merke: Ein Gehweg ohne Beschilderung ist ein Weg für Fußgänger - und sonst nichts weiter, kein Radweg, kein Parkplatz, keine erweiterte Baustelle...

Die Trennlinie verläuft also, wenn auf eine neue Beschilderung verzichtet wird, zwischen vorherigen getrennten und gemeinsamen Geh- und Radwegen.
Übrigens: Die Freigabe für Radfahrer muss hinter jeder Einmündung neu beschildert sein, sonst ist sie ab der Einmündung aufgehoben.
Diese Situation haben wir zB in der Lübecker Straße stadteinwärts ab Kreishaus: Dort ist der Gehweg für Radfahrer freigegeben. Radfahrer dürfen hier, nachrangig und mit besonderer Vorsicht (also nötigenfalls im Schritttempo), den Gehweg radelnd benutzen. Hinter der Einmündung Oberonstraße (Ex-Dönergrill) wird die Beschilderung aber nicht wiederholt, daher heißt es ab hier: Radfahren nur auf der Fahrbahn.

In der Initiative gibt es Radfahrer mit unterschiedlichen Ansprüchen an die Infrastruktur, u.a. dadurch bedingt, dass manche noch kleine, oder schon etwas ältere Kinder im Übergang zum "erwachsenen Radfahrer" haben ( >11). Aber auch, weil die subjektive Wahrnehmung von Sicherheit und Komfort durchaus unterschiedlich ist.
In Holland oder Kopenhagen ist das Radfahren für alle subjektiv ein verlockender Genuss UND objektiv sicher. Bis wir hoffentlich ähnliche Verhältnisse in Deutschland haben, werden wir uns in einer Übergangsphase befinden, die auch uns ab und an schwierige Kompromisse abfordern dürfte...

Aber nun zur aktuellen Situation: 
Die Polizeidirektion Lübeck hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst alle linksseitigen Radwege in Eutin aufzuheben, weil sie mit besonderen Gefahren verbunden sind. Ausgenommen bleibt die Lübecker Landstraße.
Die zuständige Kreisbehörde hat kürzlich auf Initiative der Polizei deshalb die Radwegebenutzungspflicht in der Sielbecker Landstraße vom Ortseingang Fissau (von Sielbeck aus gefahren) bis zur Kreuzung Malenter Landstraße / Hubertushöhe aufgehoben. Es gibt dort allerdings jetzt gar keinen Radweg mehr - auch keinen "Gehweg - Radfahrer frei"! DAS BEDEUTET: Im gesamten Strassenverlauf MUSS IN BEIDE RICHTUNGEN auf der Fahrbahn geradelt werden, es sei denn, man ist unter 8 Jahre (dann MUSS man auf dem Gehweg radeln) oder unter 10 Jahre alt (dann darf man auswählen).

Vor kurzem gab es dann in der Riemannstraße seitens der Stadt den logischen Anschluss in der Riemannstraße, der so bereits vor einem Jahr angeordnet wurde. Hier wurde allerdings stadtauswärts "Gehweg - Radfahrer frei" ausgeschildert.

Diese Maßnahme begleiten wir mit einer Plakataktion, die vor allem die Autofahrer darüber aufklären soll, dass wir Radfahrer
1. auf der Fahrbahn radeln DÜRFEN BZW. MÜSSEN (also Hupen und Drängeln eher nicht salonfähig sind...)
2. ein Überholen nur mit einem Mindestabstand von 1,50 m fair und auch rechtens ist. 

Wir können alle dazu beitragen, dass diese Regelung und das passende Verhalten der Autofahrer beachtet werden, indem wir
- den Versuch wagen und hoffentlich feststellen, dass es auf der Fahrbahn voll okay ist, denn dann wird es für alle ganz schnell Gewohnheit
- auf der Fahrbahn KEINESFALLS ganz rechts im Rinnstein radeln, sondern einen angemessenen Abstand zum rechten Fahrbahnrand halten. Anderenfalls lädt man unvorsichtige Autofahrer geradezu zu dummen Überholmanövern ein. 50 cm Abstand vom rechten Ellbogen bis zum Fahrbahnrand sind übrigens das MINDESTMAß, um Fußgänger auf dem Gehweg nicht zu gefährden. Auch der ausreichende seitliche Abstand zu geparkten Fahrzeugen, deren Türen sich plötzlich öffnen könnten, ist auf allen Wegen dringend zu beachten.

Bitte denkt auch dran: In der Oldenburger Landstraße vom Jungfernort bis zum Kreishaus ist dies seit neuestem bereits genau so der Fall!
 
Wenn ihr euch jetzt große Sorgen macht, denkt bitte daran, dass das Fahrbahnradeln in den allermeisten Straßen die Regel ist und die jetzt geänderten Straßen längst nicht so stark befahren sind wie etwa die Elisabethstraße. 
Es gibt aber auch Vorteile der jetzt zugelassenen Fahrbahnnutzung
Insbesondere bei den bisher linksseitigen Radwegen das Ende der häufigen erzwungenen und gefährlichen Seitenwechsel sowie der gefährlichen Querung von Grundstückszufahrten und Einmündungen, kein langes Warten an der Bettelampel mehr usw.

Also: Lasst uns eure Erlebnisse wissen, schreibt uns, wie es euch mit den neuen Regelungen geht - das können wir dann verarbeiten und weitergeben!